Eigenschaften
| Symbol | K |
| Etymologie | nach dem Arabischen kalja = „Pflanzenasche“ |
| Ordnungszahl | 19 |
| Serie | Alkalimetalle |
| Aussehen | silbrig weiß |
| Aggregatzustand bei RT | fest |
| Massenanteil in der Erdhülle | 21000 ppm |
| Atommasse | 39,098 u |
| Dichte | 0,856 g/ cm³ |
| Schmelzpunkt | 63 °C |
| Siedepunkt | 774 °C |
| Oxidationszustände | 1 |
| Preis [Stand Dezember 2016] | 12 €/kg |
Anwendung
Analog den anderen Alkalimetallen reagiert Kalium mit vielen anderen Elementen und Verbindungen oft sehr heftig, insbesondere mit Nichtmetallen, und kommt in der natürlichen Umwelt nur in gebundener Form vor. Kalium wird häufig in Form von Kaliumchromat verwendet. Die Chromate sind starke Oxidationsmittel und werden dementsprechend in Zündhölzern, Sprengstoffen und Feuerwerkskörpern verwendet. Desweiteren kommt Kalium iVv Kaliumchlorid oder Kaliumsulfat (K2SO4) als Dünger und in Legierung mit Natrium als Kühlmittel für Kernreaktoren zum Einsatz. Kaliumhydroxid (KOH) als wässrige Lösung, auch Kalilauge genannt, wird widerum als Rohrreiniger eingesetzt. Ebenfalls ist Kalium ein für die Erhaltung des Lebens essenzieller Mineralstoff (Mengenelement). Als wichtigstes intrazelluläres (=innerhalb einer Zelle) Kation ist es an den physiologischen Prozessen in jeder Zelle beteiligt.
“Potash industry worldwide | Statista,” https://www.statista.com/study/140522/global-potash-industry/.
Produktionszahlen
“Potash industry worldwide | Statista,” https://www.statista.com/study/140522/global-potash-industry/.



