Chrom

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Cr

Eigenschaften

Symbol Cr
Etymologie nach dem griechischen chroma = Farbe, wegen der Buntheit seiner Verbindungen
Ordnungszahl 24
Serie Übergangsmetalle
Aussehen silbrig-weiß metallisch
Aggregatzustand bei RT fest
Massenanteil in der Erdhülle 0,019%
Atommasse 51,9961 u
Dichte 7,14 g/ cm³
Schmelzpunkt 1907 °C
Siedepunkt 2482 °C
Oxidationszustände 0, 2, 3, 6
Preis [Stand Oktober 2018] 9,6 – 10,3 €/kg

Anwendung

Chrom ist ein silber-weiß glänzendes, hartes und sprödes Metall. Bedeutendste Mineral ist Chromeisenstein (FeCr2O4). Hieraus kann die Eisenlegierung Ferrochrom durch Kohlenreduktion im Lichtbogenofen hergestellt werden, sowie reines Chrom. Chrom bildet eine korrosionsresistente Schutzschicht aus, es wird deswegen zum Oberflächenschutz (Verchromung), sowie als Legierungselement hauptsächlich bei Stählen eingesetzt. Chrom(IV) gilt als krebserregend, deshalb werden hexavalente Chromverbindungen nicht mehr eingesetzt. Der Chrom-Preis fluktuiert teilweise stark, ist aber grundsätzlich abhängig von der Ferrochromproduktion. Chrom ist für die Herstellung von leistungsfähigen Legierungen auf Eisen- und Nickelbasis unerlässlich, diese Legierungen finden Anwendung beim Turbinenbau und in der chemischen Industrie.

“Chromium Phosphate Market Size & Share Report, 2020,” 10/23/2023, https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/chromium-phosphate-industry.

Produktionszahlen

Statista, “Chromium mine production worldwide 2022 | Statista,” 10/23/2023, https://www.statista.com/statistics/598320/mine-production-of-chromium-worldwide/.

Herstellungsroute

Ullmann’s encyclopedia of industrial chemistry, Wiley-VCH, Weinheim, 2011.

Recyclingroute

 

E. Worrell and M. A. Reuter, eds., Handbook of recycling: State-of-the-art for practitioners, analysts, and scientists, Elsevier, Amsterdam, Boston, Heidelberg, London, New York, Oxford, Paris, San Diego, San Francisco, Sydney, Tokyo, 2014.

 

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