Eisen

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Fe

Eigenschaften

Symbol Fe
Etymologie lateinisch ferrum
Ordnungszahl 26
Serie Übergangsmetalle
Aussehen metallisch glänzend mit einem gräulichen Farbton
Aggregatzustand bei RT fest
Massenanteil in der Erdhülle 4,7 %
Atommasse 55,845 u
Dichte 7,874 g/cm³
Schmelzpunkt 1538 °C
Siedepunkt 3000 °C
Oxidationszustände 2, 3, 4, 5, 6
Stahlpreis [Stand April 2019] 500 €/t

Anwendung

Eisen ist nach Sauerstoff, Silicium und Aluminium das vierthäufigste Element in der Erdkruste und nach Aluminium das häufigste Metall. Bevor die Menschen in den verschiedenen Kulturkreisen lernten, Eisen aus Erz zu gewinnen, nutzten sie das bereits vor der eigentlichen „Eisenzeit“ bekannte und an seinem spezifischen Nickelgehalt von etwa 5 bis 18 % erkennbare Meteoreisen oder auch Meteoriteneisen. Aufgrund seiner Seltenheit war dieses „Himmelseisen“ entsprechend wertvoll.
Die moderne Hochofentechnik entwickelte sich im Laufe von rund 5000 Jahren von den Anfängen der Nutzung einfacher, mit Holzkohle betriebener und mit Kaltluft unterhaltener  Renn- bzw. Luppenfeuer etwa 3000 v. Chr. über Rennofen, Stückofen und Floßofen bis hin zum Hochofen, der ab Anfang des 18. Jahrhunderts mit Koks beheizt und ab 1828 mit Heißwind betrieben wird.
Eisen ist technisch gesehen für die Herstellung von Stahl sehr bedeutsam. Stähle sind Legierungen des Eisens, die beim Vermischen (Legieren) mit anderen Metallen und auch Nichtmetallen (insbesondere Kohlenstoff) entstehen. Eisen ist mit 95 Prozent Gewichtsanteil an genutzten Metallen das weltweit meistverwendete. Der Grund dafür liegt in seiner weiten Verfügbarkeit, welche es recht preiswert macht, sowie in der erreichten hervorragenden Festigkeit und Zähigkeit beim Eingehen von Legierungen mit anderen Metallen wie Chrom, Molybdän und Nickel, die es für viele Bereiche in der Technik zu einem Grundwerkstoff macht. Es wird bei der Herstellung von Landfahrzeugen, Schiffen und im gesamten Baubereich (Stahlbeton) eingesetzt.

Produktionszahlen

Herstellungsroute

 

Recyclingroute

 

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