Eigenschaften
| Symbol | As |
| Etymologie | vielleicht nach dem griechischen arsenikon = „männlich“ oder nach dem arabischen „sernik“ (ein bestimmtes gelbliches Mineral) |
| Ordnungszahl | 33 |
| Serie | Stickstoffgruppe/Halbmetall |
| Aussehen | metallisch grau, gelb oder schwarz |
| Aggregatzustand bei RT | fest |
| Massenanteil in der Erdhülle | 5,5 ppm |
| Atommasse | 74,922 u |
| Dichte | 5,73 g/cm³ (graues As) |
| Schmelzpunkt | 816,8 °C |
| Siedepunkt | 613 °C |
| Oxidationszustände | (-3), 3, 5 |
| Preis [Stand Oktober 2023] | 1079,67 USD/mt |
Anwendung
Arsen ist den meisten als Gift geläufig. Doch im Laufe der Geschichte wurde Arsen und seine Verbindungen vielseitig genutzt genutzt: als Legierungszusatz in Silber, Kupfer und Blei, Enthaarungsmittel, Farbpigmente für die Malerei (Königsgelb, Pariser Grün), Heilmittel gegen Asthma, Syphilis und schwere Fälle der Leukämie, Pestizid, Rattengift und chemischer Kampfstoff. Heutzutage findet das Metall aufgrund seiner Giftigkeit und karzinogener Wirkung kaum noch Verwendung. Im Elektronikbereich spielt Arsen als reines Metall als Bestandteil von Halbleiter (Gallium-Arsenid-Halbleiter), Epitaxieschichten auf Wafern und Hochfrequenzbauelementen eine Rolle. In einigen Ländern finden Arsenverbindungen noch Verwendung als Schädlingsbekämpfungsmitteln.
Produktionszahlen
Statista, “Arsen – weltweite Produktion bis 2022 | Statista,” 10/5/2023, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1357750/umfrage/weltweite-produktion-von-arsen/.
Recyclingroute
E. Worrell and M. A. Reuter, eds., Handbook of recycling: State-of-the-art for practitioners, analysts, and scientists, Elsevier, Amsterdam, Boston, Heidelberg, London, New York, Oxford, Paris, San Diego, San Francisco, Sydney, Tokyo, 2014.
Firmen



