Eigenschaften
| Symbol | Bi |
| Etymologie | auch Wismut genannt, jedoch unklare Etymologie |
| Ordnungszahl | 83 |
| Serie | Halbmetalle |
| Aussehen | glänzend silberweiß |
| Aggregatzustand bei RT | fest |
| Massenanteil in der Erdhülle | 0,004 ppm |
| Atommasse | 208,98 u |
| Dichte | 9,78 g/cm³ |
| Schmelzpunkt | 271,3 °C |
| Siedepunkt | 1560 °C |
| Oxidationszustände | (-3), 1, 3, 5 |
| Preis [Stand Oktober 2023] | 8565,7 $/mt |
Anwendung
Nachdem Bismut zunächst als Abart von Blei, Zinn, Antimon und anderen Metallen oder Mineralien betrachtet wurde, wies man erst Mitte des 18. Jahrhundert nach, dass das silberweiße Schwermetall ein eigenes Element sei. Bismut ist der Arsengruppe zuzuordnen. Es existieren zahlreiche natürliche Bismutminerale, von denen nur wenige von wirtschaftlicher Bedeutung sind. Sogar über 90% der Bismutweltproduktion werden beibrechend bei der Aufbereitung/Raffination von Kupfer-, Blei- oder polymetallischen Erzen gewonnen. Die anschließenden Verwendungsbereiche sind zwischen den einzelnen Ländern sehr verschieden.
H. Elsner, Bismut – ein typisches Sondermetall, Deutsche Rohstoffagentur (DERA) in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Berlin, 2015.
Produktionszahlen
Statista, “Bismuth refinery production worldwide 2017 | Statista,” 10/13/2023, https://www.statista.com/statistics/943274/bismuth-refinery-production-worldwide/.
U.S. Geological Survey, “Mineral Commodity Summaries,” Mineral Commodity Summaries, 2019.
U.S. Geological Survey, “Mineral Commodity Summaries,” 2021.
U.S. Geological Survey, “Mineral commodity summaries 2023,” Mineral Commodity Summaries, no. 2023, 2023.
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